NABU Wegberg aktuell

Nächstes Treffen am 01.06.22 um 18.30 Uhr Flachsmuseum Beeck


Landtagswahl NRW am 15. Mai 2022

Trotz Krieg in der Ukraine, drohender Ernährungs- und Energiekrise: Wollen wir eine lebenswerte Zukunft gestalten, dürfen wir den Schutz des Klimas und der Biodiversität nicht aus den Augen verlieren. Die Notwendigkeit zu handeln ist groß. Mit der bevorstehenden Landtagswahl haben es die Wahlberechtigten Nordrhein-Westfalens in der Hand, die Weichen für eine solche Zukunft neu zu stellen.

Unsere Forderungen an die zukünftige Regierung


Amphibienschutz 2022 in Wegberg, Industriestraße

Zaunaufbau am 05.02.2022

In diesem Jahr wurden die Amphibienzäune an der Industriestraße in Wegberg wegen des milden Wetters bereits am 05. Februar aufgebaut. Es waren nicht viele Tiere, die in der ersten Woche ihre Winterquartiere verlassen haben, aber immerhin fast 30 Erdkröten und Grasfrösche, die nicht durch den Autoverkehr zu Tode kamen.

Der Aufbau von ca. 350 m Schutzzaun war mit einer tollen Gruppe von freiwilligen, hochmotivierten Helferinnen und Helfern in 3,5 Stunden bewältigt. Sogar die heftigen, orkanartigen Stürme vor einer Woche konnten den gut aufgebauten Zäunen nichts anhaben. Nochmals ein großes Dankeschön an Alle!

 


Einführungstreffen der Helferinnen und Helfer am 29.01.22


Flachsröstenreinigung an der Industriestraße

Ein trüber kalter Januartag kann die 8 Aktiven vom NABU Wegberg nicht hindern, die Flachsrösten an der Industriestraße in Wegberg freizulegen. Um 10.00 Uhr traf die Gruppe sich, bewaffnet mit Hand- und Astscheren und Harken, sowie – leider- Mülltüten. Zunächst wurde der wild wuchernde Knöterich hinter der Hinweistafel am Strassenrand auf ca 10 Metern weggeschnitten und alle Brombeerranken rund um die vordersten Rösten. Dort konnten dann schon die ersten leeren Flaschen eingesammelt werden von den sommerlichen Coronaparties, die leider auch an dieser Ecke stattgefunden haben. Aus den Flachsrösten wurde dann vorsichtig das Laub oberflächlich abgeharkt, damit die Tonschicht, die das Wasser hält, nicht beschädigt wird.

 

Im mittleren Teil des Grundstücks gibt es dann Bombentrichter ohne Wasser und Tümpel, wo nicht genau ersichtlich ist, ob es sich um Flachsrösten oder einfach wassergefüllte Bombentrichter handelt. Dort wurden nur einige wassergefüllte Tümpel bearbeitet. Im hinteren Bereich liegen wieder etliche Flachrösten neben-einander, die von der kleinen Truppe je nach Zugangsmöglichkeit freigeharkt wurden. Hier war wesentlich mehr Aufwand nötig, da diese Ecke vom NABU bisher noch nicht bearbeitet wurde. Und so nebenbei wurden dann zwei Eimer leere Flaschen gesammelt, drei Mülltüten mit Restmüll befüllt, ein zertrümmerter Röhrenfernseher und ein Untertischboiler sowie ein alter städtischer Mülldrahtkorb eingesammelt.

 

Nun liegen wieder alle Flachrösten gut sichtbar frei und sind somit wieder für die kommende “Nachwuchs-saison” bei den Amphibien als Laichplätze gut nutzbar.


Schaukasten Wegberg, Gierenstraße

Endlich ist er repariert, der gemeinsame Schaukasten des Vereins "Gierenfeld" und unserer NABU-Gruppe. Nachdem unser Aktiver Hans Schwarz sich der Sache angenommen hatte, wurde der Kasten abmontiert, generalüberholt, neu verzinkt und wieder anmontiert. Nun ist er schon wieder mit Neuigkeiten befüllt und gibt Hinweise auf die "Stunde der Wintervögel".


Gefiederte Wintergäste an den Ophovener Baggerseen 23.1.2022

Die erste Vogelwanderung in diesem Jahr und unter der neuen Führung von Dirk Mehler ist gleich mit mehreren "Highlights" für die Vogel-freunde gestartet.

Rund um die Ophovener Baggerseen waren wie erwartet die jährlich wiederkehrenden Wintergäste anzutreffen: Blässgänse, Kormorane, Haubentaucher, Graugänse, Silber- und Lachmöwen und Schwäne.

Aber ein Rothalstaucher, ein Zwergtaucher und ein Waldwasserläufer sorgten für erhöhte Aufmerksamkeit, sie sind selten anzutreffen.

Auf den Wiesen und Äckern wurden neben Kleinvögeln wie Kernbeisser, Rotkehlchen, Zaunkönig, verschiedenen Meisenarten auch Goldammern und ein Wiesenpieper gesichtet. Ein kleiner Trupp von 6 Rebhühnern sorgte ebenfalls für Aufregung, in unserer ausgeräumten Agrarlandschaft ein selten gewordener Anblick.

Am Rande des Baggersees im Wäldchen wurden die Fraßspuren des Bibers bewundert. Nach über zwei Stunden kehrte die Gruppe von 16 Teilnehmern zum Parkplatz zurück. Nicht ohne sich für die nächste Wanderung im März im Buchholzer Wald zu verabreden.