Willkommen beim NABU Wegberg

Für Mensch und Natur - zusammen für eine bessere Umwelt


Nächste Veranstaltungen

Treffen der Ortsgruppe im Beecker Brauhaus in Wegberg-Beeck am 01.02.2023 um 18.30 Uhr

 

Sonntag, 05.02., 8.00 - 10.00 Uhr

Gefiederte Wintergäste an den Ophovener Baggerseen

Im Winter rasten einige Wasservögel an und auf den Abgrabungsgewässern. Mit etwas Glück können seltene Gänse-, Enten-, Säger- und Taucherarten sowie der Eisvogel beobachtet werden. Festes Schuhwerk oder Gummistiefel wird empfohlen. Bitte Fernglas nicht vergessen!

Treffpunkt: Ophovener Baggerseen, Wassenberg, K 34, Tenzer Beton (Wirtschaftsweg)

Leitung: Dirk Mehler (NABU Wegberg)

Teilnehmerbeitrag: keiner

Anmeldung: nicht erforderlich


Baumfällungen im Wegberger Stadtpark

Die Stadt Wegberg hat ohne Ankündigung und Beteiligung der Wegberger Bürger oder des NABU Wegberg als gesetzlich anerkannter Naturschutzorganisation in dieser Woche (Ende Januar 2023) zahlreiche wertvolle und große Laubbäume im Stadtpark gefällt. Ein echter Schlag gegen Klimaschutz, Natur- und Artenschutz.

Geplant ist eine überdimensionierte und großstädtische Umgestaltung des Parks, völlig unpassend für unser kleines Städtchen und verbunden mit enormen Kosten. Eine behutsame Umgestaltung mit ergänzenden heimischen Baum- und Strauchgruppen, einer naturnahen Uferbepflanzung und eine Ausstattung mit schönen Bänken wäre für uns Bürger, das Ortsbild und die Natur eine Bereicherung gewesen und hätte die Steuerzahler einen Bruchteil gekostet.

Leserbrief NABU Wegberg an die Rheinische Post | 25. Januar 2023

 

 Klimaschutz? Naturschutz? Fehlanzeige

 Stadt Wegberg rodet wertvolle Altbäume am Mühlenweiher

 

Noch vor wenigen Jahren plante die Stadt Wegberg den Klima-Notstand auszurufen und damit die Erreichung der Klimaziele als Grundlage und Entscheidungsmaßstab allen weiteren Handelns festzuschreiben. Daraus ist wegen der fehlenden Mehrheit im Stadtrat nichts geworden, trotzdem könnte man annehmen, dass ein neuer Geist im Umgang mit den natürlichen Ressourcen Einzug gehalten hätte. Die Realität schaut anders aus.

Es stehen neben raumgreifenden Neubaugebieten Aushängeschilder wie die Feuerwache, das Projekt „Sport am Beeckbach“ und die „Neugestaltung des Mühlenweihers und seines Umfeldes“ an.

 

Für Letzteres wurde ein Planungsbüro beauftragt, welches in einer ersten Berechnung Umbaukosten von nahezu 1 Mio. Euro brutto ermittelte und dem städtischen Bauausschuss am 24.05.2022 vorstellte. Letztendlich einigte sich der Ausschuss auf eine Reduzierung des Umbaus (Sitzung v. 22.11.2022) mit veranschlagten (!) Kosten von ca. 580.000 Euro (abzüglich einer staatlichen Förderung).

 

Vergessen sind damit alle Bekenntnisse für mehr Klimaschutz, sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und Reduzierung des CO2 Ausstoßes. Schon der Bau der großflächig dimensionierten, in den Weiher hineinragenden Treppenanlage aus Beton verursacht einen überflüssigen, nicht zu rechtfertigen hohen Ressourcenverbrauch und CO2 Ausstoß.

 

Geflissentlich wird auch übersehen, dass die Parkanlage im Landschaftsschutzgebiet liegt und Bestandteil eines Biotopverbundes von „besonderer Bedeutung“ ist, der vom Landesamt für Naturschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewiesen wurde. Im Fundortkataster des LANUV sind außerdem streng geschützte, sogenannte „planungsrelevante“, also u.U. planungsverhindernde Fledermausarten verzeichnet, die durch Baumaßnahmen und neue Beleuchtungskonzepte empfindlich gestört werden würden.

 

Die aktuell mehr als zwanzig gefällten Bäume, darunter zehn ökologisch wertvolle und das Parkbild prägende Altbäume, beweisen im Kontext mit der unnötigen und aufgeblähten „Neugestaltung des Mühlenweihers“ leider zu deutlich, worum es der Stadtverwaltung geht: Imagepflege und Vermarktung der vorhandenen grünen Infrastruktur, die vielen Bürgern sicher zu weit geht und die niemand braucht.

 

NABU Wegberg, G. Kaufhold


Winterfütterung

Die Fütterung von Wildvögeln ist nichts, was schnell mal nebenbei und nur mit einem Griff ins Baumarkt- oder Discounter-Regal abgetan werden sollte. Denn damit schaden wir ihnen mehr als ihnen bei Futtermangel zu helfen.

Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Hanfsamen, Rosinen, Mehlwürmer oder Fettknödel sind nur eine Annäherung an die natürliche Winternahrung der Gartenvögel, und sollten in der richtigen Mischung und ohne Pestizid- und sonstige Rückstände ausgebracht werden.

Dann ist da auch noch die Frage ob und wann Fettfutter in Form von Knödeln oder Quadern gegeben werden kann und natürlich das Wie und Worin - also Futterhäuschen, Hängekorb oder Futtersilo ...

Hier gibt es ein paar Antworten auf wichtige Fragen


Stunde der Wintervögel

Vom 06. bis 08. Januar 2023 fand die "Stunde der Wintervögel" statt

Bei der bundesweiten Mitmachaktion stehen immer jene Vögel im Blickpunkt, die auch im Winterhalbjahr bei uns ausharren. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten. Die Zählungen sind u.a. eine gute Gelegenheit sich näher mit der Vogelbestimmung zu befassen.

Hier sind die ersten Ergebnisse


NABU Presse

Eigentlich hält die Natur im Januar Winterschlaf. Doch momentan erleben wir zwitschernde Vögel, blühende Sträucher und wuselnde Eichhörnchen in den Parks. Grund dafür sind die viel zu milden Temperaturen. Während manch ein Tier einen kurzen Abstecher nach draußen wagt und sich bei erneutem Kälteeinbruch wieder ins Winterquartier zurückzieht, können solche Unterbrechungen für andere Tiere lebensbedrohlich werden. Denn viele sind durch fehlende Nahrung im vergangenen Sommer ohnehin geschwächt, jede Störung raubt ihnen weitere Energie.

 

Das sind die Folgen für Tiere und Pflanzen

 

Große Sorgen bereitet der Blick in die Zukunft, denn Extremwetter werden durch die Klimakrise eher Normalität. Dann gerät die Natur zunehmend aus dem Gleichgewicht, mit gravierenden Folgen für die Artenvielfalt. Was wir tun können? Wir können selbst aktiv werden, beispielsweise im Alltag, und wir können unsere Stimme erheben.

 

Eine gute Gelegenheit dafür bietet sich am 21. Januar. Dann demonstrieren wir gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden in Berlin für eine klimagerechte und zukunftssichere Landwirtschaft, denn: „Wir haben es satt!“ - Sie auch?

 

Ich bedanke mich für Ihr Engagement und wünsche Ihnen eine gute Zeit.

 

Judith-Helén Sengespeik

Online-Redakteurin - NABU NRW 

 


Streiflichter

Insektensommer 2022

Erdhummel - Foto: NABU-Kathy Büscher
Erdhummel - Foto: NABU-Kathy Büscher

2022 lag der Fokus auf Acker-, Erd- und Steinhummeln. „Kannst Du Hummeln am Hintern erkennen?” lautete die Entdeckungsfrage für die Teilnehmenden, die zum ersten Mal genauer bei Insekten hinschauten. Gesamtsieger wurden damit natürlich die Hummeln. Mehr als 18.300 Menschen haben sich im Juni und August 2022 beteiligt.

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Neue Rote Liste

Das Bundesamt für Naturschutz (BFN) veröffentlichte kürzlich den dritten und abschließenden Band  zur Roten Liste der wirbellosen Tiere.

Die Bilanz sämtlicher drei Bände, in denen mehr als 15.000 wirbellose Arten untersucht wurden, zeigt auf, dass in Deutschland mehr als 4.600 Arten (29,6 Prozent) in ihrem Bestand gefährdet sind.

(Quelle: BFN)

Nistkästen am Beeckbach

Foto: NABU/G. Kaufhold
Foto: NABU/G. Kaufhold

In einer neuen Nistkasten-Aktion wurden Ende Juli weitere Nistkästen für Kleinvögel und Waldkauz am Beeckbach aufgehängt. Private Grundstückseigentümer, welche den Wald am Bach respektieren und schätzen, und die Stadt Wegberg hatten ihr Ok für diese und weitere Hilfsmaßnahmen gegeben.

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Online-Lernplattform für mehr Wissen

Blaukehlchen
Foto: NABU/Frank Derer

Artenschutz, Biodiversität, Klimakrise. Das sind Themen, die inzwischen viele Menschen beschäftigen. Immer mehr Interessierte  wollen sich aktiv für den Naturschutz einsetzten. Dafür brauchen sie neben Interesse und Engagement vor allem Wissen. Mit NABU-Wissen und NABU/naturgucker-Akademie werden jetzt zwei Lernplattformen angeboten, auf denen sich alle Natur-interessierten mit den Aufgaben im Naturschutz vorbereiten und Artenwissen, zunächst bei der Gruppe der Vögel, aneignen können.

 

Breite Gewässerrandstrei-fen von großer Bedeutung

Foto: M.Premke-Kraus
Foto: M.Premke-Kraus

Eine Literaturstudie im Auftrag des NABU zum Insektenschutz an Gewässern hat bestätigt, was der NABU schon lange fordert: für die Artenvielfalt von Insekten an Gewässern sind breite Randstreifen zum Schutz gegen Pflanzenschutz- und Düngemittel aus der Landwirtschaft unerlässlich. Die Universität Duisburg-Essen hält als Ergebnis der Studie fest, dass 20 Meter breite Streifen effektive Schutz- und Filterleistungen gegen Schadstoffeinträge erbringen.

Wer wird Vogel des Jahres 2023 ?

Foto: NABU- Datenbank

Der NABU und der LBV rufen wieder zur öffentlichen Vogel wahl auf. Ganz Deutschland ist gefragt, bis zum 27. Oktober einen Favoriten aus fünf Arten zu bestimmen. Der Gewinner tritt dann in die Fußstapfen des Wiedehopfes.

 

Mehr unter :

https://www.nabu.de/news/2022/09/32181.html

 


Stunde der Wintervögel 06. bis 09. Januar 2022

Foto: NABU/F.Derer
Foto: NABU/F.Derer

Deutschlands größte Vogelzäh-lung startet wieder:

Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 9. Januar 2022. Eine Stunde lang werden die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und anschließend gemeldet.

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Dachbegrünung für gutes Klima

Dachbegrünung
Foto: NABU/Marc Scharping

Jeder dritte Quadratmeter Dachfläche in NRW eignet sich für die Anlage einer Grünfläche. Das sind die aktuellen Erkenntnisse einer Studie. Danach könnten über 400 Qua-dratkilometer begrünte Fläche in NRW zur Abschwächung der Folgen des Klimawandels geschaffen werden. Mit dem neuen Gründachkataster des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) kann sich jeder informieren, ob sein Dach für eine Begrünung geeignet ist.

www.gruendachkataster.nrw.de

 

Insektenschutz in den Kommunen

Bunter Saum an Gemeindestraße
Foto: NABU/G.Kaufhold

Der Rückgang der Insekten ist mittlerweile durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Sofortiges Handeln auf allen Ebenen ist erforderlich. Städte und Gemeinden spielen dabei neben der Landwirtschaft eine wichtige Rolle, denn sie entscheiden, ob öffentliche Grünflächen, Weg- und Straßenränder, Gewässerränder und Wald in kommunalem Eigentum, naturnah oder steril ohne Lebensraumfunktion bewirtschaftet werden.

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